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Frage an die Fahrwerk-Profis

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    #31
    AW: Frage an die Fahrwerk-Profis

    Radialspiel des vorderen Flanschlagers prüft man indem man bei entspanntem Zustand des Antriebsstrangs den Flansch hochknippt und schaut, ob er Höhenspiel hat. Geht ganz gut mit einem stück Kantholz und einem Montierhebel.

    Das vordere Kreuzgelenk sieht auf dem Foto fast gerade aus. Solltest Du aber mal genau messen.
    Selbst wenn es gerade ist, gibts da noch den seitlichen Versatz, welcher noch mit einfließt.
    Den bekommt man zwar nicht weg, allerdings addiert er sich dazu.

    Gruß Marc

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      #32
      AW: Frage an die Fahrwerk-Profis

      Zitat von ninetylandy Beitrag anzeigen
      Radialspiel des vorderen Flanschlagers prüft man indem man bei entspanntem Zustand des Antriebsstrangs den Flansch hochknippt und schaut, ob er Höhenspiel hat.
      Das Ding lässt sich immer verkippen,
      weil dahinter nur ein Kugellager sitzt.
      Einmaligen Sonnenaufgang beobachtet
      Kein Foto gemacht,Nichts gepostet

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        #33
        AW: Frage an die Fahrwerk-Profis

        Zitat von Caruso Beitrag anzeigen
        Das Ding lässt sich immer verkippen,
        weil dahinter nur ein Kugellager sitzt.
        genau. Und wenn es zu stark kippt sind die thrust washer im Mitteldifferenzial fratze
        Zuletzt geändert von Gast; 19.05.2014, 12:35.

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          #34
          AW: Frage an die Fahrwerk-Profis

          Ich wundere mich immer wieder, was für ein Riesenaufwand betrieben wird, nur um die Kiste stelzenbeiniger dastehen zu lassen. Teure Teile werden verbaut, Achsgeometrien verschoben, Vibrationen in Kauf genommen, Korrekturen vorgenommen und dann wieder neue Teile gekauft.
          Nur damit ich dann wieder neue Teile brauche, weil die Kiste inzwischen einen zu hohen Schwerpunkt hat und wankt wie ein besoffenes Dromedar.

          Was erwartet ihr euch denn von so Höherlegungen?? Es bringt - abgesehen vom Böschungswinkel und Rampenwinkel (deren wenige cm Plus in der Praxis kaum etwas bringen) - nur Nachteile.

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            #35
            AW: Frage an die Fahrwerk-Profis

            Eigentlich muß der Td 4 gegenüber Höherlegungen toleranter reagieren als 300 Tdi und Td5.Diese hatten ja die kurzen vorderen Kardanwellen,ungefähr 600 mm ,wodurch Veränderungen in der Antriebsgeometrie schneller zu Winkeländerungen führen-Vibrationen!!!-.Die Stage 2 Land Rover 110 ,127 und 90 mit 4 Zylindermotoren hatten vorne 650 mm Kardanwellen und die hinteren Wellen waren 50mm kürzer als bei 300 Tdi bzw Td 5.Der Td 4 hat nun wieder 650 mm Kardanwellen vorne,nur hat er den größeren Flansch am vorderen Ausgang des Verteilergetiebes.Also sollte er wie auch Defender bis 200 Tdi maßvolle Höherlegungen von 25 bis 50 mm ohne Probleme hinnehmen.

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              #36
              AW: Frage an die Fahrwerk-Profis

              ich meine, der nochmals zum TD5 und allem davor vergrößerte Winkel (durch nach vorn ansteigenden Motor) toppt das mit der Länge der Welle.
              __________________________________________
              RangeRoverClassic, 4.2l V8,
              Megasquirt Einspritzung mit Ford-EDIS Zündanlage

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                #37
                AW: Frage an die Fahrwerk-Profis

                Seit Überprüfung des Panhardstabes und der damit automatisch verbundenen Lockerung der Schrauben und erneutes Anziehen derselben bin ich der Meinung, daß mein Baby etwas weniger vibriert, zumindest im Alltag bei nur moderater Last. Ab 100 km/h hat sich nichts verändert. Werde heute nachmittag nochmals die DGW in Augenschein nehmen und mal den Flansch zum Verteilergetriebe hin um 180° drehen, wie oben vorgeschlagen. Berichte dann erneut.
                Daß mein Landy "inzwischen einen zu hohen Schwerpunkt hat und wankt wie ein besoffenes Dromedar", wie Robert meint, kann ich überhaupt nicht bestätigen. Im Gegenteil: Die Federn u. Dämpfer sind um Welten besser, als die Originalen. Dadurch wesentlich besseres Kurvenverhalten ohne Schwanken, wesentliche Verbesserung der Fahrsicherheit. Demnächst geht es auch wieder ins Gelände, dann kann ich ja nochmals berichten, was sich da verändert hat.

                Gruß

                Ebi

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                  #38
                  AW: Frage an die Fahrwerk-Profis

                  Zitat von robertz Beitrag anzeigen
                  Ich wundere mich immer wieder, was für ein Riesenaufwand betrieben wird, nur um die Kiste stelzenbeiniger dastehen zu lassen. Teure Teile werden verbaut, Achsgeometrien verschoben, Vibrationen in Kauf genommen, Korrekturen vorgenommen und dann wieder neue Teile gekauft.
                  Nur damit ich dann wieder neue Teile brauche, weil die Kiste inzwischen einen zu hohen Schwerpunkt hat und wankt wie ein besoffenes Dromedar.

                  Was erwartet ihr euch denn von so Höherlegungen?? Es bringt - abgesehen vom Böschungswinkel und Rampenwinkel (deren wenige cm Plus in der Praxis kaum etwas bringen) - nur Nachteile.
                  Wenn man es richtig macht und nicht für die eisdeale, bringt es Verschränkung, mehr bodenfreiheit (zwar nicht untern diff) aber allgemein mehr geländetauglichkeit. Aber ob das Serie Fahrer verstehen. :-P

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                    #39
                    AW: Frage an die Fahrwerk-Profis

                    Disskussionen über Sinnhaftigkeit von Höherlegungen könnte man im Off Topic beschwafeln.
                    Hier gehts um technische Dinge und nicht um Sinn oder Unsinn.
                    Es zieht natürlich einen Rattenschwanz von Problemen hinter sich her, wenn man über 30-40mm hinausgeht. Aber es gibt hier sicher genug Mitglieder, welche oft im schweren Gelände unterwegs sind, und wahrscheinlich wissen, warum sie den Karren höherlegen.


                    Gruß Marc

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                      #40
                      AW: Frage an die Fahrwerk-Profis

                      Hallo Leute,

                      wollte mal kurz den Stand der Probleme berichten, um hier einen runden Abschluß hinzukriegen.
                      Das Brummen/Vibrationen sind fast vollständig verschwunden. Habe den Eindruck, daß wesentl. die vordere Doppelgelenkkardanwelle und auch das Lösen des Panhardstabes u. erneutes Fixieren desselben (man hat dtl. Lösen von Verspannungen beim Demontieren verspürt) zur Besserung beigetragen haben.
                      Leider ist bei einer Verschränkungsfahrt in Langenaltheim nicht die Steckachse gebrochen, sondern der Bolzen im Diff u. das hat mein Diff. hinten komplett zerlegt. Habe die Gelegenheit genutzt u. gleich HD-Steckachsen sowie eine automat. True-Trac-Sperre hinten (sperrt zu 75%) einbauen lassen.
                      Bin bisher mit Fahrwerk u. auch mit Diff.-Sperre hinten sehr zufrieden, funktionierte auch bereits im schweren Gelände der Hells-Klamm beim Superkarpata-Treffen problemlos. Die Sperre ist klasse, man merkt nur, daß es super vorwärts geht, ohne daß man viel überlegen muß über Ein- oder Ausschalten. Das Fahrzeug hinter mir konnte aber an vielen Stellen genau sehen, wann die Sperre im entspr. Gelände einsetzte u. sich bd. Räder synchron drehten. Werde über die weitere Erfahrung irgendwann nochmals berichten, Standhaftigkeit, Grenzen etc. Auf der Straße merke ich keinen Unterschied zu vorher, keine Probleme.
                      Überlege mir auch vorne diese Sperre statt der 100% Arb einzubauen, dann spart man sich Druckluft- u. andere Arb-typ. Probleme. Mal sehen, bin noch am überlegen.
                      Soweit mal und noch viel Spaß beim Defendern :p=)
                      Ebi

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